Wer bin ich? Wozu bin ich in dieses Leben gekommen? Welchen Sinn hat das Leben allgemein? Was ist wahr, was ist Illusion? Diese Fragen treiben mich schon immer an. Ich bin eine Forscherin, eine Fragerin, eine Zweiflerin, hin- und hergerissen zwischen Faszination und Schmerz, Traum und Wirklichkeit, Ohnmacht und Möglichkeiten, Anpassung und Widerstand, Heiterkeit und Ernst, Vernunft und Intuition, Vertrauen und Verzweiflung, Sichtbarem und Unsichtbarem.
Voller Neugier habe ich die Welt da draußen erkundet, die Natur beobachtet. Mein Wissensdurst war kaum zu stillen. Und da waren die Tiere, die mich anzogen und nicht losgelassen haben.
Ich bin Tierärztin geworden und habe so meine inneren Widersacher vereint, in dem ich mich mit meiner Liebe zu den Tieren dem Schmerz ihres Leides gestellt habe, um es zu lindern. Darüber hinaus habe ich sehr viel über das Leben und die Menschen in seiner ganzen Bandbreite lernen dürfen. Ich begegnete schweren Schicksalen, großem Leid, aber auch Erfolgsgeschichten und begeisterten Menschen mit großen Träumen.
Aber die Fragen blieben. Die reine Naturwissenschaft konnte sie mir nur zum Teil beantworten. Mein tiefer Glaube an etwas Göttliches, was allem zugrunde liegt, ließ mich irgendwann die Begrenzungen der Materie überschreiten und führte mich in die geistigen Bereiche.
Ich fing an, meine Perspektive um 180° zu drehen, mich von außen nach innen zu wenden und die menschliche Psyche, mich selber und meine Spiritualität zu erforschen. Das war genauso spannend, aber auch irritierend!
Und langsam begreife ich, eine objektive Wirklichkeit, die ich in der Welt immer gesucht habe, die gibt es nicht. Ich kann die Welt nur wenig im Außen verändern, ich kann sie viel stärker verändern, wenn ich meine Sicht der Dinge verändere. Das Leben ist Bewegung, ist Veränderung, Umwandlung, Stillstand gibt es nicht. Angetrieben wird alles Leben durch die unendliche ewige Energie des Universums, die dadurch wahrnehmbar gemacht wird. Geist und Materie wirken zusammen.
Ich konnte jetzt meine beiden bisher getrennten und scheinbar gegensätzlichen Welten verbinden und so zusammenführen zu einem Ganzen, wo alles mit allem in der Mitte verbunden ist. Es gibt nicht entweder oder, sondern nur sowohl als auch. Es ist alles gut, wenn das Leben schwingen kann, von einem Pol zum anderen, immer durch die Mitte hindurch. Festhalten an einem Pol bedeutet Stillstand, Starre, das Gegenteil von Leben. In die Mitte kann ich immer gehen, wenn und solange ich Heilung benötige, hier ist Ruhe und Entspannung.
Ich verändere mich ständig und dadurch verändert sich auch meine „Aufgabe“, mein Platz im Leben. Einige Dinge wie z.B. die Liebe zu den Tieren und mein Glauben an eine höhere Macht sind so fest mit meinem Ich verbunden, dass sie bestand haben, aber sich trotzdem in der Qualität verändern. Hier finde ich meine Orientierung.
Ich bin den Antworten auf meine grundlegenden Fragen ein gutes Stück nähergekommen und erkenne demütig, dass ich als Mensch nicht alles verstehen kann. Es bleibt ein Rest Mysterium und das ist gut so.
Gerne unterstütze ich auch jene, die sich selber mehr erkennen möchten, um dadurch mehr Klarheit und Orientierung zu bekommen.
Hilfreich ist es, sich dabei an die Struktur der Heldenreise anzulehnen. Das gibt Sicherheit auf der inneren Forschungsreise.
Wenn Du mehr erfahren möchtest, schreibe mir eine Email
ulrikeadrian@t-online.de
Siehe auch http://www.heroesjourneymitpferden.de

